Was ist craniosacrale Osteopathie?

Die craniosacrale Osteopathie beschäftigt sich mit dem rhythmischen Fluss der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Dieser Rhythmus überträgt sich auf die einzelnen Knochen, vom Schädel (Cranium) bis zum Kreuzbein (Sacrum) bzw. über die bindegewebigen und neuralen Verbindungen auf den gesamten Körper.

Das craniosacrale System umfasst drei Ebenen:
- die Knochenebene: Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein
- die Membranebene: Hirn- und Rückenmarkshäute
- die Flüssigkeitsebene: Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit

Alle diese Strukturen besitzen eine enge Verbindung zum Nervensystem, zum Hormonsystem, zum Muskelskelett-, Gefäß-, Lymph- und Organsystem. Dadurch spricht die craniosacrale Behandlung sämtliche Körpersysteme direkt oder indirekt an und harmonisiert sie.

Die Behandlung erfolgt mit sehr sanften, aber spezifischen Mobilisationen (ca. 5 Gramm Druck) um die Bewegungsfähigkeit der eingeschränkten Strukturen wiederherzustellt.
Diese Therapieform ist eine nicht invasive Körperarbeit und beinhaltet neben den körperlichen strukturellen Techniken auch den Bereich der somatoemotionalen Prozessarbeit und der Traumaansätze.

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